Thursday, October 22, 2015

Alice Schwarzer kritisiert das Frauenbild vieler Flüchtlinge

„Viele der überwiegend jungen Männer, die da jetzt zu uns kommen, sind bisher noch nicht einmal von einem Hauch Gleichberechtigung gestreift worden.“ Darauf wies die Feministin und Publizistin Alice Schwarzer in einem Beitrag in der Frauenzeitschrift „Emma“ hin. Schwarzer ist Gründerin und Herausgeberin von „Emma“. Diese jungen Männer „kommen aus Kulturen wie dem Islam, in dem Frauen als minderwertig gelten. Sie sind überwiegend Araber, bei denen es, unabhängig vom Glauben, schlecht bestellt ist um Frauenrechte.“Schwarzer forderte, dass für alleinreisende Frauen getrennte Unterkünfte sowie weibliche Dolmetscher zur Verfügung gestellt werden sollten. Außerdem dürfe es Null Tolleranz geben, wenn versucht würde, weibliche Flüchtlinge einzuschüchtern oder wenn sich männliche Flüchtlinge weigerten, sich von Frauen helfen zu lassen. Übergriffe auf Frauen und Kinder würden außerdem zu der Frage führen, „ob solche Verstöße auch ein Grund für die Ablehnung des Asylgesuchs sein können“, so Schwarzer. Das schweizerische „Tagblatt“ sieht die Frauenrechtlerin in einem Kommentar für diese Äußerungen „ harscher Kritik ausgesetzt“. Einen überzeugenden Beleg liefert das „Tagblatt“ dafür allerdings nicht. Zwar zitiert der „Tagblatt“-Kommentar die durchaus massive Kritik des deutschen «Handelsblatt»: „Pegida bekommt prominente Unterstützung: Alice Schwarzer teilt ‚das berechtigte Unbehagen‘ der Anti-Islam-Bewegung.“ Doch schreibt das „Tagblatt“ nicht dazu, dass die Äußerungen des „Handelsblattes“ schon vom Beginn dieses Jahres stammen und sich nur auf ähnlich gelagerte Aussagen der Frauenrechtlerin bezogen. SPD und Grüne seien empört, so hatte seinerzeit das „Handelsblatt“ auch geschrieben, für sie habe Schwarzer damit als streitbare Feministin ausgedient.
 kath.net

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